Die Software ermöglicht die Automatisierung von Sicherheitsaufgaben, die bisher vom Fahrpersonal durchgeführt wurden. So überprüft sie beispielsweise die Anzahl der Fahr-gäste sowie deren korrektes Anlegen der Sicherheitsgurte. Außerdem erkennt sie automatisch, ob die Türen frei sind, ein Gegenstand den Kabinenboden blockiert oder wie hell es im Fahrzeug ist. Innerhalb weniger Sekunden erteilt die KI-gestützte Software die Fahrtfreigabe für das selbstfahrende Fahrzeug oder übergibt bei Bedarf an die Leitstelle. Diese kann im Einzelfall die Fahrtfreigabe von außen erteilen und über eine Audioverbindung mit den Passagieren kommunizieren.
Technologie erteilt automatisch Fahrtfreigabe des autonomen Fahrzeugs
Das Fahrpersonal wird vom Fahrzeug entkoppelt
Die Innenraumanalyse ist ein oft unterschätzter, aber entscheidender Bestandteil eines autonomen Mobilitätsdienstes. Durch situatives Monitoring des Innenraums werden die Fahrernebenaufgaben automatisiert, so dass die Fahrgäste während des autonomen Ridepoolings sicher und komfortabel unterwegs sein können.
„Sicherheit hat bei MOIA oberste Priorität”, sagt Ralf Siegmund, Chief Technology Officer bei MOIA. „Die Technologie von emotion3D ermöglicht es, den Fahrenden vom Fahrzeug zu entkoppeln, ohne Kompromisse bei der Sicherheit oder der Kundenerfahrung einzugehen. Damit wollen wir einen Branchenstandard setzen.” Die Analyse in der Fahrgastkabine sei ein Schlüsselelement, um für zukünftige Passagiere im autonomen Betrieb ein Höchstmaß an Sicherheit und Komfort zu schaffen.