Sascha Meyer betonte zudem, dass die nachhaltige Umgestaltung der urbanen Mobilität Partnerschaften zwischen dem privaten Sektor und öffentlichen Verkehrsbetrieben benötige, wie es MOIA in Hamburg als Teil des ÖPNV bereits umsetzt und im ALIKE-Projekt* im Rahmen von autonomen Ridepooling fortsetzen wird. Hintergrund des ALIKE-Projektes ist die Umsetzung des sogenannten Hamburg-Taktes, wonach bis 2030 jede*r Hamburger*in binnen fünf Minuten ein öffentliches Mobilitätsangebot ermöglicht werden soll.
Autonomes Ridepooling spielt dabei eine zentrale Rolle, um im Zusammenwirken mit dem liniengebundenen ÖPNV ein umfassendes, flexibles und hochverfügbares Gesamtangebot für öffentliche Mobilität zu etablieren. Das Ziel ist es, bis zu 10.000 autonome Fahrzeuge auf Hamburgs Straßen zu bringen.
Skalierung von autonomen Ridepooling-Diensten in Europa
MOIAs Vision: Die Schaffung eines pan-europäischen Ridepooling-Dienstes für das Gemeinwohl. CEO Sascha Meyer betont dabei: Die Community steht an erster Stelle. Genau das hat MOIA in den vergangenen Jahren mit Hamburg als Leuchtturmstadt bereits gemacht: Mit einem Ridepooling-Angebot in der Stadt, die Bedürfnisse von Kundinnen und Kunden kennengelernt und in Erfahrung gebracht. „Nun unternehmen wir die nächsten Schritte, um einen autonomen Mitfahrdienst auf die europäischen Straßen zu bringen“, lautet Sascha Meyers Ausblick in der Keynote. Dabei sei wichtig, ein achtsames Tempo vorzulegen, um mit der Akzeptanz und dem Vertrauen der Gesellschaft zu wachsen.
Autonomy in Paris: MOIAs Messestand
MOIA machts vor – und bietet nun unterschiedliche Pakete an Produkten und Dienstleistungen für Städte, Verkehrsunternehmen und kommunalen Aufgabenträgern an, um Ridepooling in der eigenen Region Realität werden zu lassen. Interessierte konnten sich an unserem MOIA-Messestand ein Bild von unseren Produkten und Services machen sowie unser Mobility Analytics Tool MIA (Mobility Impact Analyzer) kennenzulernen.
Für die europaweite Skalierung von Ridepooling-Diensten bieten wir Städten und Nahverkehrsunternehmen ein umfassendes Paket an, das individuell an die spezifischen Bedürfnisse und Anforderungen von Städten und Verkehrsunternehmen angepasst werden kann und sämtliche Komponenten von On-Demand-Ridepooling abdeckt. Vom ID. Buzz AD als intelligentes Fahrzeug über eine Softwareplattform für Buchung und Flottensteuerung bis hin zu Prozessen für lokale Betreiber und der Unterstützung für Sales und Branding für die Mobilitätsapp. Ziel ist es, einen effizienten Ridepooling-Dienst aufzusetzen, der den öffentlichen Verkehr ergänzt und sich an die Bedürfnisse der Menschen und die Anforderungen von Städten anpasst.