Autonome Mobilität verändert nicht nur die Art, wie wir uns fortbewegen, sondern auch die Art, wie und woran wir bei MOIA arbeiten. Autonomes Fahren ist für uns kein Selbstzweck, sondern ein Schlüssel, um Mobilität zugänglicher, effizienter und nachhaltiger zu machen. Sie kann helfen, bestehende Verkehrsangebote zu ergänzen, Fachkräfte im ÖPNV zu entlasten und Menschen in Stadt und Umland besser miteinander zu verbinden.
Um autonome Mobilitätslösungen erfolgreich auf die Straße zu bringen, braucht es mehr als autonome Fahrzeuge, es braucht qualifizierte und erfahrene Mitarbeiter*innen mit der Bereitschaft Neues zu lernen. Bei MOIA eröffnen sich dadurch neue, zukunftsweisende Berufsfelder. Für den autonomen Betrieb spielen neben unseren speziell ausgebildeten Sicherheitsfahrer*innen insbesondere die Driver Manager*innen für autonomes Fahren, sowie ein Expert*innenteam in der Flottenüberwachung, der Wartung und der technischen Aufsicht eine entscheidende Rolle.
Bei MOIA ist dieser Wandel gelebte Realität. Mitarbeiter*innen, die zuvor den regulären Fahrbetrieb geplant und umgesetzt haben, gestalten heute MOIAs autonome Flotte in Hamburg aktiv mit.
Gerome, Sefa und Niouscha sind drei von ihnen. Sie erzählen, wie sie diesen Wandel erleben, welche Fähigkeiten heute besonders wichtig sind und warum sie überzeugt sind, dass autonome Mobilität neue berufliche Chancen schafft.
Vom regulären Betrieb in die Überwachung der autonomen Flotte
„Ich kann etwas bewirken, wenn ich mich engagiere“ – Gerome, überwacht die autonome Flotte bei MOIA
Als Gerome im Sommer 2023 bei MOIA in der Leitstelle des regulären Fahrbetriebs gestartet ist, hat er als direkter Ansprechpartner für die Driver*innen während ihrer Schicht schnell gemerkt: Hier werden Ideen gehört. Gerome erzählt: „Bei MOIA habe ich sofort festgestellt, dass ich etwas bewirken kann, wenn ich mich engagiere. Schon während der Probezeit habe ich andere Aufgabenbereiche wie die Schichtplanung übernommen und konnte mich schnell über meinen eigenen Bereich hinaus einbringen.“
Das Thema Autonome Mobilität hat Gerome von vornherein interessiert. Als MOIA im vergangenen Jahr Mitarbeiter*innen für den autonomen Testbetrieb suchte, bewarb er sich direkt und wechselte dann ins Fleet Control Center (FCC). Von hier aus überwachen er und seine Kolleg*innen die autonomen Fahrzeuge während ihres Einsatzes im Testgebiet.
Autonome Mobilität als berufliche Chance
„Der Grund für meinen Wechsel war ganz klar: Zukunftsorientierung“ – Sefa, Driver Managerin für MOIAs autonome Flotte
Bevor Sefa 2024 zu MOIA kam, arbeitete sie als leitende Krankenschwester und Einzelhandelskauffrau. Im Sommer 2025 wechselte sie als Driver Managerin vom operativen Fahrbetrieb an den Hub für die autonome Flotte.
Sefa sagt: „Der Grund für meinen Wechsel war ganz klar: Zukunftsorientierung. Hier wird etwas aufgebaut und du bestimmst mit, wie es vorangeht. Ich wollte mich weiterentwickeln und in einem Zukunftsfeld arbeiten, das gerade erst entsteht.“
Heute arbeitet Sefa als Driver Managerin für autonome Mobilität, koordiniert Teams, plant Schichten und entwickelt gemeinsam mit Projektpartner*innen neue Abläufe.
Wie Gerome, ist auch Niouscha 2022 im Hub Service Center gestartet, bevor sie zunächst Driver Managerin im operativen Fahrbetrieb wurde. Mittlerweile arbeitet sie gemeinsam mit Sefa als Driver Managerin für unsere Sicherheitsfahrer*innen der autonomen Fahrzeuge.
Niouscha sagt: „Für mich war meine Zeit bei MOIA bisher wirklich von persönlichem Fortschritt geprägt. Die Aufgaben unterscheiden sich sehr stark in den verschiedenen Positionen, die ich bisher hatte. Als Driver Managerin im autonomen Testbetrieb fungieren wir als Schnittstelle zwischen den Sicherheitsfahrer*innen, dem Projekt und der technischen Seite. Das bringt einerseits viele neue Herausforderungen mit, anderseits erkennt und entwickelt man eigene Fähigkeiten, die für die Zukunft unerlässlich sind.“
Mit dem Wechsel an den Hub für den Betrieb der autonomen Ridepooling-Flotte sind Gerome, Sefa und Niouscha in ein völlig neues Aufgabenfeld eingetaucht.
„Wir arbeiten in einem Umfeld, in dem es viele Aufgaben noch gar nicht gibt. Das bedeutet: Wir entwickeln Prozesse und Lösungen von Grund auf selbst. Das erfordert technisches Wissen, Flexibilität – und Lust darauf, Dinge zu gestalten.“ so Gerome.
Mittlerweile ist Geromes Team im Fleet Control Center von einer auf fünf Personen gewachsen – und wird weiter wachsen, je mehr der autonome Betrieb skaliert.
„Zu wissen, das haben wir mit aufgebaut, ist ein ganz besonderes Gefühl“ – Niouscha, Driver Managerin für MOIAs autonome Flotte
Auch Sefa und Niouscha betonen, dass vor allem das Lösen von neuen, unbekannten Fragestellungen und die Gestaltung neuer Prozesse und Abläufe ihren Arbeitsalltag bestimmen.
Sefa sagt: „Es macht unheimlich Spaß, an etwas mitzuwirken wie dem autonomen Fahren, dass es so noch nicht wirklich gibt. Gemeinsam mit meinem Team eine Lösung zu finden, ist sehr erfüllend und schweißt zusammen.“
Niouscha fügt hinzu: „In einigen Jahren überall autonome Fahrzeuge auf den Straßen zu sehen und zu wissen, das haben meine Kolleg*innen und ich von vornherein mit aufgebaut, ist ein ganz besonderes Gefühl. Darauf sind wir schon sehr stolz.“
Autonome Mobilität verändert Arbeit und schafft neue Perspektiven
Bei MOIA zeigt sich, dass autonome Mobilität weit mehr ist, als eine technologische Innovation, die verändert, wie wir von A nach B kommen.
Heute arbeiten bei MOIA hunderte Mitarbeiter*innen daran, autonome Mobilität sicher, effizient und kundenorientiert umzusetzen: in der Fahrzeugflotte, in der Softwareentwicklung, der Datenanalyse oder der Leitstelle.
Damit der Wandel gelingt, setzt MOIA auf Qualifizierung, Weiterbildung und Teamarbeit. So wird aus einer technologischen Revolution auch ein gesellschaftlicher Fortschritt: Menschen gestalten den Übergang – nicht Maschinen.
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