Was passiert jetzt bis April?

Heute und gestern kamen schon einige Nachrichten über Twitter, Facebook und Instagram, in denen sich Hamburger freuten, MOIA in Hamburg entdeckt zu haben. Die Vorfreude in der Hansestadt ist groß und umso mehr verstehen wir natürlich, dass nervös mit den Hufen gescharrt wird. Damit sich die Wartezeit bis April nicht ganz so sehr zieht, erklären wir euch, welche Dinge noch erledigt werden müssen, bevor es losgehen kann.

Wir befinden uns auf der Zielgeraden in Hamburg. Die Premierenfahrt am Rathaus haben wir hinter uns und jetzt geht es schnurstracks zum finalen Start. Wir beginnen in Hamburg im April den öffentlichen Betrieb. So viel steht fest, aber was passiert bis dahin noch alles?

Wir arbeiten weiter daran, weitere Fahrer für unseren Service zu rekrutieren. 250 Verträge sind bereits unterschrieben, aber für unsere Flotte von 500 Fahrzeugen brauchen wir rund 1.500 Fahrer im kommenden Jahr, um einen flüssigen und guten Betrieb unseres Services zu ermöglichen.

Was uns besonders am Herzen liegt, ist eure Sicherheit. Deshalb investieren wir in den kommenden Monaten sehr viel in Schulung und trainieren unsere Fahrer: Den Umgang mit der App von der Fahrerseite aus, der Umgang mit den Kunden und natürlich auch die Handhabung des Fahrzeuges gilt es zu erlernen. Die Sicherheit der Fahrgäste und aller übrigen Verkehrsteilnehmer steht an erster Stelle und dementsprechend werden unsere Fahrer auch speziell geschult. Fahrer, die noch keinen Personenbeförderungsschein haben, machen diesen in den kommenden Wochen noch.

Ein weiterer zentraler Punkt wird die Anlieferung, Anmeldung und Integration unserer Fahrzeuge sein: Auch wenn das erste MOIA bereits eine Runde in Hamburg gedreht hat, müssen die übrigen Fahrzeuge noch die Hansestadt erreichen, wo sie in unseren Hubs, angemeldet und ins System integriert werden. Das wird ebenfalls in den nächsten Wochen geschehen.

Natürlich brauchen so viele Fahrer und Fahrzeuge auch eine Basis. Zwei MOIA Hubs wird es zum Start geben. Hier sind noch letzte Arbeiten an der Ladeinfrastruktur zu erledigen, damit ein reibungsloser Ablauf sichergestellt ist. Künftig sollen in den Hubs 500 Fahrzeuge zwischen den Schichten gereinigt, gewartet und vor allem geladen werden.

Ab sofort werden die ersten zehn MOIAs und ihre Fahrer auf Testfahrten durch die Hansestadt unterwegs sein. Dabei gilt es vor allem die virtuellen Haltepunkte und auch das zum Start zu bedienende Geschäftsgebiet final zu definieren. Die gelben MOIAs werden sich also schon Stück für Stück in das Hamburger Stadtbild einfügen.

Ihr seht: Wir haben noch einiges zu tun, können es aber kaum erwarten, endlich in Hamburg in den regulären Betrieb zu gehen.