Die große Vision

Der COO von MOIA Robert Henrich ist ein Computernerd und möchte mit Smartphones, Algorithmen und Elektromobilität die Metropolen der Welt verändern.

Trotzdem redet er sehr gern über die „grüne Wiese“, auf der er sich so wohlfühle. Damit meint er: das Arbeiten im Start-up-Modus. Absolute Bewegungsfreiheit statt Zäune und Verbotsschilder.

Robert hat bereits mehrere Mobilitäts-Start-ups aufgebaut und sagt: „In der ungestümen Anfangsphase sind Unternehmen besonders effizient: kleines Team, extremer Fokus auf das Ziel, keine komplizierten Prozesse.“ Das heißt aber nicht, dass er der Technologie blind vertraut.

Aktuelle Studien prognostizieren für das Jahr 2030 eine Produktion von weltweit fast 50 Millionen Roboterautos. In diesem Video erklärt Robert, warum autonomes Fahren unsere Verkehrsprobleme sogar verschlimmern könnte: „Wir müssen es schaffen, mehr Menschen mit einem Fahrzeug zu transportieren – und die Effizienz des Systems zu erhöhen.“ Eine Studie der OECD hat ergeben, dass drei Ridepooling-Fahrzeuge bis zu 100 Pkw ersetzen. Das Schöne an seinem Job, sagt Robert mit ein wenig Erfinderstolz, ist, „dass man neue Produkte sofort auf der Straße sieht“. Wenn MOIA Erfolg hat, wird sich die Stadt verändern: Vielleicht ähnelt sie ja sogar einer grünen Wiese.