Vier Blogger für Hamburg

Mario, Charlotte, Thomas und Jenny zeigen uns die Stadt

Wir möchten euch die Fahrt in unseren MOIAs so angenehm wie möglich machen. Aber am Ende geht es gar nicht so sehr um die Fahrt selbst, sondern um die Orte zu denen wir euch bringen. Wir haben vier verschiedene Hamburger Blogger nach ihren Hamburger Lieblingsorten gefragt und sie gemeinsam dorthin gebracht. Dort stellte jeder den anderen seinen persönlichen Ort aus seiner Perspektive vor.

Am sonnigen Starttag von MOIA gingen wir auf Tour mit Model Mario Galla, Interior Expertin Jenny aka. Elbgestöber, Lifestyle Bloggerin Charlotte Weise und Fotograf und Blogger Thomas aka. Themodernleper. 

Thomas aka Themodernleper – Komponisten Quartier

Thomas kennt als Fotografie Blogger die schönsten Fotospots Hamburgs. Auch bei der MOIA Tour hatte er direkt ein Foto vor Augen, bei dem er das MOIA in seinem Kopf schon direkt in die Szenerie platziert hatte. Ganz unscheinbar zwischen Holstenwall und Stadthausbrücke kann das Komponistenquartier auch dem ein oder anderen Hamburger bislang entgangen sein. Auch Thomas ist mehr oder weniger zufällig über diesen Ort gestolpert und hat nicht schlecht gestaunt, plötzlich inmitten dieses kleinen Fotografie Goldstücks zu stehen. Es hat jedoch einen guten Grund, warum die Fassaden aus dem 18. Jahrhundert so überraschen: Eigentlich gehören sie dort gar nicht hin. Die Fassaden sind nicht historische Zeitzeugen, sondern wurden lediglich in dieser Optik rekonstruiert. Hauptsächlich besteht das Komponistenquartier aus einem Museumsensemble, das sich mit verschiedenen deutschen Komponisten befasst, doch auch Wohnräume befinden sich in dieser kleinen Hamburger Oase mitten in der Stadt.

Charlotte Weise – Pony Bar

Charlotte liebt das Studentenleben. Was sie besonders daran liebt: Den manchmal leicht hippieesque Lifestyle, den ein Studium mit sich bringt. Dementsprechend befindet sich ihr Lieblingsort in Hamburg auch mitten auf dem Campus der Universität Hamburg. Im industriellen Look der Pony Bar bei einer hervorragenden Schoko-Mandel-Tarte und einem Cappuccino verbringt sie am liebsten die Zeit zwischen Seminaren und Vorlesungen. Das Café neben dem Abaton Kino versteht sich selbst als Hamburgs kleinstes Kulturzentrum. Charlotte verbringt nicht nur ihre Pausen hier, sondern liebt auch das Programm in Wohnzimmer Atmosphäre.

Mario Galla – Bismarckstraße

Kein Café, kein spektakulärer Fotospot – Model Mario Galla stellt sein Viertel vor. In der Bismarckstraße gibt es nicht viel zu sehen außer einigen Wohnhäusern und das naheliegende Kaiser-Friedrich-Ufer. Und doch wird schnell klar, warum Mario uns hierhin gebracht hat. Hier ist sein ganz persönliches Stück Hamburg-Geschichte passiert. „Da vorne war meine Grundschule“, erklärt er. Die Verbindung zu seinem Viertel ist deutlich zu spüren. Mario hat einiges zu dem Ort zu erzählen. Das Viertel gehörte nicht immer zu den schickeren Gegenden Hamburgs. „Das war damals einfach so, dass einem gesagt wurde: In diese Richtung solltet ihr besser nicht gehen, da wird es gefährlich.“ Heutzutage ist das in dieser Ecke Hamburgs kaum noch vorstellbar.

Jenny aka Elbgestöber – Museumshafen Övelgönne

Wer dem Blog Elbgestöber folgt, kennt den beneidenswerten Blick aus Jennys Wohnzimmerfenster. Während sie schon innerhalb ihrer vier Wände besten Geschmack und einen guten Stil zeigt, wird doch die Aufmerksamkeit immer wieder auf das Hafenpanorama vor dem Fenster gezogen. Da fragt man sich schon, warum sie ausgerechnet, den Museumshafen Övelgönne als ihren liebsten Ort in Hamburg vorstellt. Immerhin bietet der Museumshafen einen ganz ähnlichen Blick, wie ihr Wohnzimmerfenster. „Man hat diesen Blick nicht satt“, erklärt sie. „Jeden Tag sieht es anders aus. Das fängt an mit Jahres- und Tageszeiten, die den Hafen in immer neues Licht tauchen und geht weiter mit Events wie dem Hafengeburtstag, der das Bild noch einmal auf ganz andere Art und Weise belebt.“

Mit der sinkenden Sonne über den Masten der Museumsschiffe endete auch unsere Tour durch Hamburg. Jeder der Orte war allen Teilnehmern auf die eine oder andere Weise bekannt. Auf unserer Runde konnte jeder aber nochmal die Orte durch die Augen der anderen Teilnehmer sehen und noch ein kleines Stück mehr Hamburg erleben. Ein Prinzip, das wir für MOIA genauso sehen: Teilt eure Fahrten und ihr habt so mehr von eurer Stadt.