Nächste Runde

Unser Ziel ist, die Flotte wie geplant auszubauen, um ein weiteres nachhaltiges und zugleich hochwertiges Angebot für Euch und für Hamburg anzubieten.

Die ersten zehn Tage von MOIA in Hamburg zählen mit Sicherheit zu dem Intensivsten, was wir bislang erlebt haben. Allein in den ersten 10 Tagen hatten wir rund 15.000 Buchungen. Die Anzahl der Buchungsanfragen lag bei einem Vielfachen, sodass wir heute schon die von der Behörde genehmigten 500 Fahrzeuge mit mehreren Fahrgästen pro Fahrt auslasten könnten. Für uns zeigt das, Hamburg hat auf einen Service wie MOIA gewartet.

Aber, gleichzeitig sehen wir uns hinter den Kulissen auch mit einem Rechtsstreit konfrontiert. Ein einzelner Taxiunternehmer aus Hamburg hat versucht, den Start von MOIA zu stoppen. Seit heute gibt es einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Hamburg dazu.  

Klar ist nun: Der Taxiunternehmer hat sein eigentliches Ziel, MOIA komplett zu stoppen, nicht erreicht. Der Beschluss des Verwaltungsgerichts besagt, dass wir die Flotte zunächst auf maximal 200 Fahrzeuge erweitern dürfen.

Was passiert jetzt? Wir werden Beschwerde gegen diese vorläufige Entscheidung bei der nächsthöheren Instanz einreichen und hoffen, dass dort die Rechtmäßigkeit der Genehmigung der Behörde bestätigt wird. Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass Verlässlichkeit, Bedienqualität, Pooling-Quote und damit auch die entlastenden Effekte für den Verkehr in der Stadt erst mit der Größe der Flotte zunehmen. So ist beispielsweise mit 200 Fahrzeugen noch kein stadtweiter Service möglich.

Bis die Entscheidung des OVG vorliegt, sind wir gezwungen, den Ausbau der Flotte bei 200 Fahrzeugen einzustellen. Unser Ziel bleibt aber, die Flotte wie geplant auszubauen, um ein weiteres nachhaltiges und zugleich hochwertiges Angebot für Euch und für Hamburg anzubieten um gemeinsam die Verkehrswende zu schaffen.