MOIA startet Ridepooling-Test in London

Es ist soweit, der zwölfmonatige Ridepooling Test in London beginnt. Mit unserem Partner RATPDev erforschen wir die Effekte von Ridepooling im Londoner Stadtteil Ealing.

Bereits im Juli konnten wir dieses internationale Projekt verkünden und freuen uns, dass es jetzt endlich losgeht. Unter der Federführung von Transport for London (TfL) soll in dem Pilotprojekt „Slide Ealing“ die Bereitschaft von Autofahrern untersucht werden, vom eigenen Fahrzeug auf nachhaltigere Mobilitätsdienste wie Ridepooling umzusteigen. Über zwölf Monate lang läuft dieser Test nun begrenzt auf den Stadtteil Ealing.

In unserem gemeinsamen Projekt liefern wir die Technologie, darunter die Kunden- und Fahrer-App sowie den Pooling-Algorithmus. Das Verkehrsunternehmen RATPDev übernimmt den operativen Betrieb der Fahrzeugflotte. Die Route der Fahrzeuge ist vollständig flexibel und orientiert sich an der Nachfrage. Ähnlich wie in Hamburg und Hannover gibt es ein Netz an virtuellen Haltepunkten, sodass die Fahrgäste in der Regel maximal 200 Meter laufen müssen. Die Fahrzeuge von Slide Ealing dürfen dabei sowohl Busspuren als auch -haltestellen nutzen. 

Der Besitz an privaten Fahrzeugen ist im Stadtteil Ealing hoch, rund 40 Prozent der Anwohner pendeln nach Untersuchungen mit dem eigenen Auto zur Arbeit. Die Pooling-Fahrzeuge sollen das bestehende Busnetz ergänzen und als Zubringer die Anbindung an die U-Bahn und Bahnhöfe verbessern. Indem Ridepooling Einzelfahrten bündelt, kann die Straßeninfrastruktur in den Städten effizienter genutzt, Staus und Emissionen vermieden und damit die Umwelt und der Stadtteil Ealing entlastet werden.