Pressemitteilung Optimierung des Pooling Algorithmus: MOIA läutet nächste Phase des Service Tests in Hannover ein

Flottenstärke des Service-Tests verdoppelt sich wegen großer Nachfrage
nahezu auf 35 Fahrzeuge

Optimierung des Pooling Algorithmus: MOIA läutet nächste Phase des Service Tests in Hannover ein

● Flottenstärke des Service-Tests verdoppelt sich wegen großer Nachfrage nahezu auf 35 Fahrzeuge
● Testnutzer-Zahl wird nach der ersten Phase auf 3.500 erweitert
● MOIA-Angebot für viele Testnutzer bereits fester Teil der städtischen Mobilität
● Ziel von MOIA ist neues, ergänzendes Mobilitätsangebot zwischen ÖPNV und Taxi

Berlin/Hannover, 1. März 2018 - Für viele Hannoveraner gehören sie schon fest zum Stadtbild: die nachtblauen Fahrzeuge des MOIA Servicetests. Seit Oktober 2017 sind sie unterwegs, um im Realbetrieb das Ride-Pooling-Angebot des Mobilitätsunternehmens MOIA zu testen und zu optimieren. Eine beschränkte Anzahl von Testnutzern kann die Fahrten per App buchen und sich das Fahrzeug mit anderen Passagieren teilen, deren Start- und Zielpositionen in ähnlicher Richtung liegen. Das Konzept wird von den derzeit knapp 2.000 Testern häufig genutzt, seit Start buchten die Hannoveraner insgesamt bereits 100.000 Fahrten. MOIA läutet nun die zweite Phase des Servicetests ein: Um insbesondere die Pooling-Mechanismen weiter zu optimieren, wird die Flotte von 20 auf 35 Fahrzeuge nahezu verdoppelt und die Anzahl der Testnutzer sukzessive erhöht.

„Wir arbeiten an Lösungen, um urbane Probleme wie Stau, Luftverschmutzung, Lärm und Platzmangel zu lösen. Unser Ziel ist die Verkehrswende in den Städten. Wir wollen eine große Lücke im heutigen Mobilitätsangebot einer Stadt ausfüllen und sehen uns dabei als komplementär zum ÖPNV“, sagt MOIA-CEO Ole Harms. „Mit der Ausweitung
des Servicetests kommen wir dem Realbetrieb eines kommerziellen Angebots deutlich näher und können insbesondere unseren Pooling-Algorithmus effektiv weiter optimieren.“ Indem sich mehrere Personen ein Fahrzeug teilen („Poolen“), wird die Anzahl der Autos auf der Straße verringert. Staus, Lärm und Abgase nehmen ab.

„Die vergangenen Monate haben uns gezeigt, dass unser Ride-Pooling-Angebot stabil funktioniert und sehr gut angenommen wird. Es ist für viele Testnutzer zum festen Bestandteil ihrer städtischen Mobilität geworden. Sie nutzen MOIA statt ihres Autos für Fahrten zur Arbeit, zum Sport oder zu Freunden“, sagt Robert Henrich, COO von
MOIA. „Wir sehen uns als notwendige Ergänzung zu den bestehenden Angeboten wie ÖPNV und Taxi. Wir möchten, dass die Menschen in der Stadt von der ausschließlichen Nutzung des eigenen Fahrzeugs auf einen hochwertigen Mix verschiedener Angebote umsteigen. Davon profitieren alle Anbieter von Mobilitätsdiensten einer Stadt.“

Ride Pooling von MOIA besteht aus einer Kunden-App, über die Nutzer bequem Fahrten buchen und bezahlen können. Ein dynamischer Pooling-Algorithmus ordnet jeder Fahrtanfrage das optimale Fahrzeug zu und bündelt Fahrtanfragen von Personen mit gleicher Richtung. Zum Ride-Pooling-Ökosystem gehören außerdem die Fahrer-
App und ein effizientes Flottenmanagement. Der Servicetest in Hannover ist ein wesentlicher Baustein für den Start von MOIA in Hamburg, der Ende 2018 / Anfang 2019 geplant ist. In der Hansestadt kommt zum ersten Mal das Ride-Pooling-Angebot von MOIA als durchgängiges Gesamtsystem auf die Straße. Hier wird auch erstmalig das vollelektrische, eigens für Pooling-Zwecke konzipierte MOIA Fahrzeug eingesetzt.

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Über MOIA
MOIA ist ein Tochterunternehmen und eigenständige Marke des Volkswagen Konzerns. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin, Hamburg und Helsinki entwickelt Mobilitätsdienstleistungen und arbeitet partnerschaftlich mit Städten und den vor Ort ansässigen öffentlichen Verkehrsträgern zusammen. Derzeit entwickelt und implementiert MOIA verschiedene Services entlang der Mobilitätswertschöpfungskette mit unterschiedlichen Angeboten für verschiedene Kundengruppen. Ridesharing von MOIA ist ein modulares Gesamtsystem, um Individualverkehr zu vermeiden und die Straßeninfrastruktur in Städten effizienter zu nutzen. .

 

Christoph Ziegenmeyer Pressesprecher
Michael Fischer Head of PR & Public Affairs