Ein neues Fahrzeug für eine neue Form der Mobilität

Genau ein Jahr nach dem Start von MOIA präsentieren wir unser vollelektrisches Ridepooling-Fahrzeug – wie gemacht zum Teilen von Stadtfahrten.

Links an der Hintertür des MOIA Fahrzeugs befindet sich eine lange Metallstange, die es unseren Fahrgästen erleichtert, an Bord zu kommen. Klingt banal, ist uns aber wichtig. Einstiegshilfen, mehr Stauraum, USB-Ports an allen Sitzen – die blitzblanke Metallstange ist nur eine von vielen Ideen, die die MOIA Community im Rahmen des Co-Creation-Prozesses für unser Ridepooling-Fahrzeug hatte. Es gibt Leselampe und Ledersessel, Platz für sechs Fahrgäste sowie einen Chauffeur, der einer algorithmusbasierten Route folgt.

Das MOIA Fahrzeug ist die perfekte Fusion aus Privatsphäre und Öffentlichkeit, Intimität und Mobilität. 

Stauraum, Beinfreiheit, WLAN und Ladebuchsen - so sieht unser neues MOIA Fahrzeug von innen aus.

Auf der TechCrunch Disrupt in Berlin stellen wir das Fahrzeug, das wir gemeinsam mit unseren Nutzern entwickelt haben, nun endlich vor. „Genau vor einem Jahr sind wir mit der Vision gestartet, urbane Verkehrsprobleme wie Staus und Lärm zu lösen“, sagt Ole Harms, der CEO von MOIA. Große Ziele! Dementsprechend war 2017 dann wild, herausfordernd, inspirierend, zuweilen auch hart und richtig anstrengend. Deadlines, Durchbrüche und lange Arbeitstage. Aber wir haben auch viel erreicht. 

MOIA ist von einem kleinen Team auf rund 100 angewachsen. Wir haben seit Mai neue Kollegen in Finnland. Und in Hannover bei einem Servicetest schon 30.000 Fahrten absolviert. All das wollen wir heute feiern.

 

Das Schönste aber ist: MOIA wird dein Leben auch dann besser machen, wenn du nie mit uns unterwegs bist. Es ist eine Innovation für alle Bürger deiner Stadt.     

 

Der Ridepooling-Service wird 2018 zunächst in Hamburg eingeführt. Das MOIA Fahrzeug ist vollelektrisch, sehr leise und verursacht keine lokalen Emissionen. Fahrgäste geben Abfahrtsort und Ziel per App ein. Ein Algorithmus identifiziert dann Fahrgäste mit ähnlichem Ziel, errechnet die ideale Route und sorgt somit dafür, dass die Auslastung der Fahrzeuge steigt und Umwege vermieden werden. Das Ergebnis: weniger Fahrzeuge auf der Straße, weniger Schmutz, Lärm und Stress. Die OECD hat in einer großen Mobilitätsstudie festgestellt, dass drei Ridepooling-Fahrzeuge bis zu 100 Pkws ersetzen können. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bis 2025 in Europa und den USA die Straßen um mehr als eine Million Autos zu entlasten“, sagt Ole Harms. 

Unser vollelektrisches MOIA Fahrzeug wurde spezifisch für Ridesharing-Zwecke entworfen.

Das Fahrzeug wurde von MOIA gemeinsam mit Volkswagen Nutzfahrzeuge und Volkswagen Osnabrück innerhalb von nur zehn Monaten entwickelt und gebaut. Es hat eine Reichweite von über 300 Kilometern und kann innerhalb von einer guten halben Stunde zu 80 Prozent geladen werden. Bald schon wird das Fahrzeug seinen festen Platz im Hamburger Stadtbild haben – als Avantgarde einer neuen Form der Mobilität.

Teilen ist im Jahr 2017 ein fester Bestandteil des Alltags – wir teilen ganz selbstverständlich Werkzeuge, Altbauwohnungen und Pkws mit Freunden und Fremden. Aber diese Objekte und Räume wurden für ein anderes Zeitalter gebaut. So haben sich zwar Reisen und Arbeitsleben verändert, aber es knirscht und knarzt noch und ist zuweilen doch recht unbequem. Das MOIA Fahrzeug hingegen wurde für das Sharing-Zeitalter entworfen – und das merkt man in jedem Detail. 

Zunächst mal: Es gibt sehr viel Platz. Wer einsteigt, muss sich nicht bücken, um zu seinem Sitz zu gelangen (im hinteren Teil gibt es sogar einen Loveseat). Und wer sich im Stadtalltag mit dem Straßenschmutz oder dem Neonlicht der U-Bahn manchmal nicht wohlfühlt, der weiß den hochwertigen Boden und die LED-Ambientebeleuchtung zu schätzen. Das Interieur des MOIA Fahrzeugs passt sich an die Bedürfnisse und Pläne des Nutzers an. Es gibt schließlich Tage, an denen man für sich sein will, und Tage, an denen man offen ist für neue Kontakte. Wichtig ist auch: Im MOIA Fahrzeug weiß man immer, wo und woran man ist. Das WLAN ist schnell. Auf einem großen Bildschirm wird die Route der temporären Fahrgemeinschaft angezeigt.

Einfacher Einstieg, höchster Komfort und schnell am Ziel.

Wir können kaum erwarten, was unsere Nutzer zu unserem Fahrzeug sagen. Ihr Feedback ist für uns am allerwichtigsten. „Viele der Ideen sind bereits in die Entwicklung dieses Fahrzeugs eingeflossen. Parallel arbeiten wir an weiteren, zukünftigen Versionen“, sagt Robert Henrich, COO von MOIA. 2017 sind wir weit gekommen – 2018 wird noch viel größer.

Ist das nicht ein Grund, zu feiern?